NAZIAUFMARSCH IN HERMSDORF SABOTIEREN!

Die Nazis von Thügida haben für Samstag, den 10. September, von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr erneut eine Demonstration in Hermsdorf angekündigt.
Treffen wollen sie sich wie zuletzt am Siedlungsmarkt. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder“ werden sie wieder ihre menschenfeindliche Ideologie zur Schau tragen.
Mittlerweile dürfte jedem klar sein, dass es sich bei Thügida um organisierte Nazis handelt, wie auch bei den als Untergruppen fungierenden rassistischen Bürgerinitiativen („Wir lieben den Saale-Holzland-Kreis“, …). In den Dorfgemeinschaften der ostdeutschen Provinz fühlen sie sich wohl und hetzen gegen alles „Nicht-Deutsche“. Sie geben sich umweltbewusst und familienfreundlich, was in ihrem antiaufklärerischen Weltbild nichts anderes heißt als Heimatschutz und Antifeminismus. So sind sie Feinde jeder Emanzipation, Feinde wirklicher Demokratie und Feinde jeglichen Fortschritts.
In ihrer regressiven Kapitalismuskritik zeigt sich ihre antisemitische und verschwörungstheoretische Haltung.
Schluss damit! – Kommt am 10.09. nach Hermsdorf und sabotiert das rechte Treiben!
Beteiligt euch an den antifaschistischen Aktionen gegen den Thügida-Aufmarsch!
Die Initiative „No Thügida SHK“ hat dazu bereits verschiedene Veranstaltungen angemeldet:
15:00 Uhr – Kundgebung am Bahnhof, Hermsdorf
15:30 Uhr – Demonstration ins Wohngebiet
16:00 Uhr – Kundgebung in Werner-Seelenbinder-Straße
20:00 Uhr – Ende bzw. Demo zum Bahnhof zurück

Gegen Rassismus und Sexismus!
Gegen jeden Antisemitismus!
Für eine emanzipatorische Gesellschaftskritik!
Solidarität mit allen Geflüchteten!

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Nach den Rechten schauen!

Die Nazis von Thügida wollen mit ihrem Fascho-Mobil am 28.07.2016 in Eisenberg und Hermsdorf Halt machen. Also heißt es für uns am Donnerstag: Nach den Rechten schauen und zeigen, was wir von Antisemit*innen und Rassist*innen halten.
Für Emanzipation und das schöne Leben! – Das Thügida-Mobil abwracken!

Folgende Kundgebungen sind geplant:

13:00 Uhr – Hermsdorf, Keramikerstraße am weißen Haus

15:00 Uhr – Eisenberg, Großer Brühl an der Sparkasse

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TIME TO ACT!

NATIONALISMUS  IST  KEINE  ALTERNATIVE!

Am Wochenende stehen gleich 2 große antifaschistische Demonstrationen in Stuttgart und Plauen an, zu denen bundesweit mobilisiert wird. Bereits am Freitag wird auch in Saalfeld demonstriert.

Freitag, 29.04.2016, Saalfeld:
SOLIDARITÄT MIT DEN BETROFFENEN RECHTER GEWALT!
Die Initiative „Kein Platz für Angsträume“ veranstaltet am 29. April eine Demonstration unter dem Motto „TIME TO ACT! Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!” im Saalfelder Stadtteil Gorndorf.
Startpunkt: 17:00 Uhr, Parkplatz in der Rathenaustraße.
Infos gibt es unter:
http://www.zumsaru.de
http://www.ajubs.blogsport.de

Samstag, 30.04.2016, Stuttgart:
AFD PARTEITAG VERHINDERN!
Am 30. April hält die AfD in Stuttgart ihren Bundesprogrammparteitag ab. Beflügelt durch die jüngsten Wahlerfolge steht dann der nächste Rechtsruck an – vor passender Kulisse: Stuttgart ist mit den „Demonstrationen für Alle“, die sich gegen Sexualerziehung an Schulen richten, eine Hochburg der AfD mit ihrem Forderungen gegen „Gender-Wahn“ und für ein reaktionäres Familienbild. Schon länger ist die AfD das bundesweite Sprachrohr und organisatorische Rückgrat der „besorgten Bürger“ von Pegida bis Salzhemmendorf. Ihr Ziel: ein Bündnis aus Mob und Elite, völkischem Denken und verrohter Bürgerlichkeit, aus Abschaffung des Mindestlohns und Forderung nach Schießbefehl an der Grenze. Was sie schon geschafft haben: die Organisation des Mobs in Clausnitz und anderswo. Am 30. April werden wir daher in Stuttgart gegen die völkische Biedermeier-Elite des völkischen Mobs auf die Straße gehen.
Ab 7:00 Uhr morgens geht es los: Blockade des AfD-Parteitags.
Ab 13:00 Uhr: Antirassistische Großdemonstration.
Mehr Infos gibt’s hier: https://nationalismusistkeinealternative.net/30april-stuttgart/
Gegen die Festung Europa und ihre Fans!

Sonntag, 01.05.2016, Plauen:
TIME TO ACT: Dem Nazi-Aufmarsch entgegentreten!
Same shit like every year – der 1. Mai steht bevor und mit ihm ein neonazistischer Großaufmarsch in der Provinz. Nachdem im letzten Jahr an die 800 Nazis durch Saalfeld demonstrierten, dort nicht-rechte Menschen angriffen und offen ihre Vorstellung eines “nationalen Sozialismus” propagieren konnten, ist diesmal wieder Plauen an der Reihe. Unter dem Motto “Kapitalismus zerschlagen – für einen Deutschen Sozialismus!” hat die militante rechte Kleinstpartei “der III. Weg” dort am 1.Mai 2016 eine Demonstration angemeldet. Großspurig als „Arbeiterkampfdemo“ angekündigt, wird die neonazistische Partei am 1. Mai unter dem Anschein von Systemkritik rassistische und nationalistische Inhalte auf die Straße tragen. Es ist klar, dass wir dies nicht unwidersprochen hinnehmen werden.
Treffpunkt: 9:00 Uhr Hohe Str./ Oberer Bhf
Weitere Infos: http://plauen0105.blogsport.eu/
Nationalismus ist keine Alternative!

 

 

 

Nazis von der Straße fegen! – Am 23.04. in Eisenberg

Am 23.04. wollen die Nazis von Thügida / „Wir lieben den Saale-Holzland-Kreis“ wieder in Eisenberg marschieren. Treffen wollen sie sich ab 16:00 Uhr im Verkehrsgarten. Es häufen sich ihre Besuche in Eisenberg, zuletzt sind sie im Dezember mit Fackeln durch die Kreisstadt gezogen. Unseren Redebeitrag dazu könnt ihr hier nachlesen.
Wir werden den rassistischen, antisemitischen und antiemanzipatorischen Aufmarsch auch diesmal nicht unbeantwortet lassen.
Haltet euch bereit, an diesem Tag mit uns auf die Straße zu gehen.
-> Treffpunkt: 15:00 Uhr, Biberacher Straße/Bolzplatz !
Weitere Infos bekommt ihr demnächst hier und auf unserer Facebook-Seite.

Für die Freiheit, für das Leben – Nazis von der Straße fegen!

Am 21.03. nach Hermsdorf – Gegen Nazis und ihre Umtriebe!

Am 21.03.2016 wollen die Nazis von Thügida ab 18:00 Uhr in Hermsdorf marschieren.
Mit dabei sind auch wieder ihre Kameraden von „Wir lieben den Saale-Holzland-Kreis“ und anderer rassistischer Bürgerinitativen.
Wir werden ihre nationalistische, antiemanzipatorische Propaganda nicht unwidersprochen lassen und stehen solidarisch an der Seite der Geflüchteten. Gerade nach den Wahlerfolgen der AfD in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Auf die vermehrten Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und ihre Bewohner, weitere Asylrechtsverschärfungen und die anhaltende Hetze aus Teilen der Politik müssen wir entschlossen reagieren und Rassismus in jeder Form als solchen benennen und bekämpfen!
Gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Sexismus, Homophobie und Antiamerikanismus!
Gegen völkischen Wahn und ‘Entheimatungsängste’!

-> Kommt um 17:00 Uhr zur Gegenkundgebung (Ecke Werner-Seelenbinder-Str. / Erich-Weinert-Str.) nach Hermsdorf!
Aktuelle Infos  gibt es in den nächsten Tagen hier und auf unserer Facebook-Seite.

Thügida-Route und Gegenkundgebung:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zbVAyqmu29VI.kjm_q19V8WJA
route neu hermse.PNG

Dem AfD-Aufmarsch am 09.03. in Jena entgegentreten!

09.03.2016: Keinen Meter den Faschisten! Kein Europa des Rassismus!

Dresden, Erfurt und nun der erneute Versuch, in Jena Fuß zu fassen: Seit Monaten demonstrieren wöchentlich tausende Rassisten, darunter auch militante
Neonazis, bei Aufmärschen von Pegida und der AfD durch unsere Städte.
Nicht nur hierzulande, sondern europaweit nutzen Rechtsextreme und
andere Rassisten seit Jahren zunächst die Finanz- und nun die
Migrationskrise aus. Sie missbrauchen das Elend der Menschen aus Kriegs-
und Krisenregionen für ihre Zwecke. Dieser Rassismus hilft nicht, die
unübersichtlichen und schwierigen globalen Problemlagen zu lösen – er
führt zu Hass, zur Entsolidarisierung der Menschen, verhindert
Integration und schürt Gewalt: Nach Angaben des Bundeskriminalamt gab es
2015 in Deutschland mehr als 800 Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte;
allein in Thüringen gab es 58.
Dass Antworten auf Krisen nicht nationalistisch und rechtsextrem sein
müssen, zeigt das massenhafte Engagement von Freiwilligen bei der
Versorgung und Unterstützung von Geflüchteten.

AfD und NPD verbindet mehr als sie trennt. Dies beweist das
Demonstrationsmotto der AfD am 09. März 2016 in Jena eindeutig: „Für
ein Europa der Vaterländer“. Mit dem gleichen Slogan organisierte
bereits die militante Neonaziszene um den mutmaßlichen NSU-Unterstützer
und damaligen NPD-Aktivisten Ralf Wohlleben in Jena 2005, 2006 und 2007
ihr „Fest der Völker“. 2015 sind rechtsextreme Positionen, wie sie mehr
oder weniger offensichtlich von Organisationen wie der AfD, NPD, Pegida
oder Thügida propagiert wurden, gesellschaftsfähiger geworden. 2007 sind
in Jena viele tausende Menschen gegen das Fest der Völker auf die Straße
gegangen und konnten die Nazis dadurch verdrängen. Jahrelang gab es
keine rechtsextremen Aufmärsche in Jena, dies hat sich nun geändert. Das
neue Selbstbewusstsein der Rechtsextremen und anderer Rassisten ist eine
Bedrohung für die Gesellschaft und unsere humanistischen Werte. Es ist
auch eine besondere Provokation hier vor Ort: Wenn Höckes AfD am Abend
des 09. März 2016 durch Jenas Innenstadt demonstrieren will, möchte
sie damit zeigen, dass es möglich ist, rechtsextreme Positionen selbst
in Jena mit seiner wachen und engagierten demokratischen
Zivilgesellschaft offen zu propagieren. Sollte das gelingen, ist zu
befürchten, dass auch in Jena wie schon in Dresden, Leipzig und Erfurt
rassistische Aufmärsche an der Tagesordnung stehen.

Wir lassen das nicht zu! Wir werden den rassistischen Machtbestrebungen
in Jena erneut massenhaft entgegentreten. Über alle politischen und
sozialen Unterschiede hinweg sind wir uns der Komplexität und
Herausforderungen bewusst, die die Migration nach Europa und Deutschland
mit sich bringt. Gemeinsam ringen wir in der demokratischen Debatte um
Lösungen. Die vorgeblich einfachen Antworten von AfD und Pegida, gegen
jede Integration und Migration vorzugehen und Menschen aufgrund ihrer
biologischen Abstammung abzuwerten, sind dazu keine Alternative! Wir
sind uns der vielfältigen sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten
durchaus bewusst, aber erst die rassistischen Einstellungen und Parolen,
die Lügen, Hetztiraden und Gewaltausbrüche von Rechtsaußen führen zu
einer Spaltung der Gesellschaft. Sie vergiften das politische Klima und
gefährden das friedliche Zusammenleben.

In Jena wollen wir die anstehenden Aufgaben ohne Naivität und ohne Schaum
vor dem Mund konstruktiv angehen. Wir wollen Lösungsvorschläge und neue
Wege diskutieren, statt in wöchentlichen Protesten die haltlosen Parolen
der Rassisten bekämpfen zu müssen.
Massenhaft werden wir uns darum der AfD am 09.03.2016 erneut in den Weg stellen. Gemeinsam verhindern wir, dass auch Jena zum wöchentlichen Aufmarschort rassistischer Bewegungen wird. Dazu ist die Präsenz jedes Einzelnen gefragt. Wo wir sind, können die Rassisten nicht sein. Vielfältig zeigen wir: Läuft nicht!
Wir schaffen das!

Kommen Sie, kommt Ihr alle, am 09. März ab 17 Uhr in die Jenaer
Innenstadt. Treffpunkte sind u.a. an der Stadtkirche und in der
Johannisstraße.

Aktuelle Infos u.a. hier: http://jg-stadtmitte.de/noafd/

 

Am 20.01.2016 in Jena: Läuft nicht! Kein Europa des Rassismus!

Alle Infos hier: http://jg-stadtmitte.de/noafd/
Aufruf:
Dresden, Erfurt und nun der Versuch, in Jena Fuß zu fassen: Seit Monaten demonstrieren wöchentlich tausende Rassisten, darunter auch militante Neonazis, bei Aufmärschen von Pegida und der AfD durch unsere Städte. Nicht nur hierzulande, sondern europaweit nutzen Rechtsextreme und andere Rassisten seit Jahren zunächst die Finanz- und nun die Migrationskrise aus. Sie missbrauchen das Elend der Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen für ihre Zwecke. Dieser Rassismus hilft nicht, die unübersichtlichen und schwierigen globalen Problemlagen zu lösen – er führt zu Hass, zur Entsolidarisierung der Menschen, verhindert Integration und schürt Gewalt: Nach Angaben des Bundeskriminalamt gab es 2015 in Deutschland mehr als 800 Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte; allein in Thüringen gab es 58.

Dass Antworten auf Krisen nicht nationalistisch und rechtsextrem sein müssen, zeigt das massenhafte Engagement von Freiwilligen bei der Versorgung und Unterstützung von Geflüchteten.

AfD und NPD verbindet mehr als sie trennt. Dies beweist das Demonstrationsmotto der AfD am 20. Januar 2016 in Jena eindeutig: „Für ein Europa der Vaterländer“. Mit dem gleichen Slogan organisierte bereits die militante Neonaziszene um den mutmaßlichen NSU-Unterstützer und damaligen NPD-Aktivisten Ralf Wohlleben in Jena 2005, 2006 und 2007 ihr „Fest der Völker“. 2015 sind rechtsextreme Positionen, wie sie mehr oder weniger offensichtlich von Organisationen wie der AfD, NPD, Pegida oder Thügida propagiert wurden, gesellschaftsfähiger geworden. 2007 sind in Jena viele tausende Menschen gegen das Fest der Völker auf die Straße gegangen und konnten die Nazis dadurch verdrängen. Jahrelang gab es keine rechtsextremen Aufmärsche in Jena, dies hat sich nun geändert. Das neue Selbstbewusstsein der Rechtsextremen und anderer Rassisten ist eine Bedrohung für die Gesellschaft und unsere humanistischen Werte. Es ist auch eine besondere Provokation hier vor Ort: Wenn Höckes AfD am Abend des 20. Januar 2016 durch Jenas Innenstadt demonstrieren will, möchte sie damit zeigen, dass es möglich ist, rechtsextreme Positionen selbst in Jena mit seiner wachen und engagierten demokratischen Zivilgesellschaft offen zu propagieren. Sollte das gelingen, ist zu befürchten, dass auch in Jena wie schon in Dresden, Leipzig und Erfurt rassistische Aufmärsche an der Tagesordnung stehen.

Wir lassen das nicht zu! Wir werden den rassistischen Machtbestrebungen in Jena erneut massenhaft entgegentreten. Über alle politischen und sozialen Unterschiede hinweg sind wir uns der Komplexität und Herausforderungen bewusst, die die Migration nach Europa und Deutschland mit sich bringt. Gemeinsam ringen wir in der demokratischen Debatte um Lösungen. Die vorgeblich einfachen Antworten von AfD und Pegida, gegen jede Integration und Migration vorzugehen und Menschen aufgrund ihrer biologischen Abstammung abzuwerten, sind dazu keine Alternative! Wir sind uns der vielfältigen sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten durchaus bewusst, aber erst die rassistischen Einstellungen und Parolen, die Lügen, Hetztiraden und Gewaltausbrüche von Rechtsaußen führen zu einer Spaltung der Gesellschaft. Sie vergiften das politische Klima und gefährden das friedliche Zusammenleben.

In Jena wollen wir die anstehenden Aufgaben ohne Naivität und ohne Schaum vor dem Mund konstruktiv angehen. Wir wollen Lösungsvorschläge und neue Wege diskutieren, statt in wöchentlichen Protesten die haltlosen Parolen der Rassisten bekämpfen zu müssen. Massenhaft werden wir uns darum der AfD am 20.01.2016 in den Weg stellen. Gemeinsam verhindern wir, dass auch Jena zum wöchentlichen Aufmarschort rassistischer Bewegungen wird. Dazu ist die Präsenz jedes Einzelnen gefragt.

Wo wir sind, können die Rassisten nicht sein.
Vielfältig zeigen wir: Läuft nicht!
Wir schaffen das!

Kommen Sie, kommt Ihr alle, am 20. Januar ab 17 Uhr in die Jenaer Innenstadt. Treffpunkte sind u.a. an der Stadtkirche und in der Johannisstraße.